Handwerk

1,3 Millionen Euro: NRW rüstet Azubis für den KI-Einsatz

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Das NRW-Arbeitsministerium fördert das Projekt „KI.Werkstatt Ausbildung NRW“ mit rund 1,3 Millionen Euro. Ziel ist es, jungen Menschen den Umgang mit KI-Werkzeugen beizubringen, direkt im Betrieb und während der Ausbildung.

Partner und Aufgabenverteilung

Das Arbeitsministerium unter Karl-Josef Laumann setzt auf zwei Partner. Die Universität Siegen bringt wissenschaftliche Expertise ein, das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft übernimmt die praktische Umsetzung. Beide arbeiten direkt mit Ausbildungsbetrieben zusammen.

Das Modell ist pragmatisch angelegt. Im Vordergrund steht der Alltag in Betrieben. Azubis sollen lernen, wie KI-Anwendungen in realen Arbeitsprozessen funktionieren und welchen Nutzen sie stiften können.

Relevanz für das Handwerk in NRW

Viele kleinere Betriebe hatten bislang kaum Berührungspunkte mit KI-Technologien. Gleichzeitig wächst der Druck, Prozesse effizienter zu gestalten. Fachkräftemangel und Digitalisierung belasten das Handwerk.

Wenn Auszubildende KI-Kompetenzen bereits in der Lehrzeit erwerben, bringen sie dieses Wissen direkt in die Betriebe. Das entlastet Inhaber und Meister, die oft keine Zeit für eigene Weiterbildungen finden.

Praktischer Ansatz statt Frontalunterricht

Azubis erarbeiten gemeinsam mit Betrieben konkrete Anwendungsfälle. Das können automatisierte Dokumentationsprozesse sein, KI-gestützte Qualitätskontrolle oder die Planung von Auftragsabläufen.

Die Universität Siegen liefert wissenschaftliche Methoden und begleitet die Lernprozesse. Das Bildungswerk koordiniert die Einbindung der Unternehmen. So entsteht ein praxisnaher Rahmen, der sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Betriebe orientiert.

Warum NRW handelt

Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Bundesland. Allein im Handwerk sind Hunderttausende Betriebe ansässig, viele davon bilden aus. Das Land begründet die Förderung damit, dass Azubis ohne KI-Kenntnisse künftig schlechter auf die Arbeitswelt vorbereitet wären. Die Förderung soll die Zukunftsfähigkeit des Mittelstands stärken.

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Einbindung von Betrieben

Ohne aktive Mitwirkung der Ausbildungsbetriebe bliebe KI-Bildung abstrakt. Das Bildungswerk der NRW-Wirtschaft hat ein breites Netzwerk in die Unternehmen hinein, über das das Projekt wirkt.

Betriebe erfahren durch das Projekt, welche KI-Anwendungen für ihre Branche geeignet sind und wie sie diese einsetzen können. Das soll Kompetenz bei Azubis und Ausbildern aufbauen.

Fazit

Das Projekt „KI.Werkstatt Ausbildung NRW“ soll die duale Ausbildung an KI-Technologien heranführen. Das Land NRW stellt dafür 1,3 Millionen Euro bereit. Universität Siegen und Bildungswerk der NRW-Wirtschaft setzen das Vorhaben gemeinsam mit Ausbildungsbetrieben um.

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