Althoff-Gruppe zieht Zentrale ans Kölner Domumfeld
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Die Althoff Hotel-Gruppe hat ihren Unternehmenssitz nach Köln-Innenstadt verlagert. Das Headquarter der Althoff Beratungs- und Betreuungsgesellschaft mbH befindet sich nun an der Hohe Straße, nahe dem Kölner Dom. Zuvor war die Zentrale im Kölner Stadtteil Weiden angesiedelt.
Unternehmenssitz rückt ins Zentrum
Gründer und Inhaber Thomas Althoff hat den Umzug persönlich vollzogen und bezieht die neuen Büroräume gemeinsam mit seinem Führungsteam. Die neue Adresse liegt in unmittelbarer Nähe zum Dom-Hotel, dem Kölner Prestigeprojekt der Gruppe.
Das Dom-Hotel ist seit Jahren eine Baustelle. Die Wiedereröffnung des Luxushauses hat sich mehrfach verzögert. Zuletzt wurde bekannt, dass die offizielle Gebäudeabnahme sich bis Anfang 2026 verschiebt. Mit einer Eröffnung für Hotelgäste ist frühestens im Frühjahr 2026 zu rechnen.
Expansionspläne trotz Verzögerungen
Thomas Althoff hält an seinen Wachstumsplänen fest. Die Verlegung der Zentrale gilt intern als Signal, dass das Unternehmen sich strategisch in Köln verankert. Die Althoff-Gruppe betreibt mehrere Luxushotels in Deutschland und Europa.
Das Dom-Hotel direkt am Roncalliplatz soll nach seiner Wiedereröffnung als Fünf-Sterne-Superior-Betrieb in exponierter Lage am Welterbe Dom geführt werden.
Streit um Pkw-Zufahrt schwelt weiter
Parallel zum Umzug der Zentrale schwelt ein Konflikt mit der Stadt Köln. Das Dom-Hotel fordert eine Pkw-Zufahrt über den Roncalliplatz direkt zum Haupteingang. Stadtverwaltung und ADAC haben diese Pläne scharf kritisiert.
Der Kölner Stadtrat hat eine dauerhafte Auto-Zufahrt über den Platz mit einer Ratsmehrheit abgelehnt. Die Gegner der Lösung haben unter bestimmten Umständen eine weitere Initiative angekündigt. Der Konflikt ist damit nicht abgeschlossen.
Für Althoff ist die Frage der Zufahrt wirtschaftlich relevant. Eine Lösung ohne direkte Anfahrtsmöglichkeit gilt in der Branche als Nachteil für ein Haus dieser Kategorie.
Ausblick
Ob das Dom-Hotel wie geplant im Frühjahr 2026 öffnen kann und wie der Streit um die Pkw-Zufahrt endet, ist offen.



