Handwerk

DEULA Rheinland: Neue Halle modernisiert GaLaBau-Ausbildung

Am Montag, dem 1. Juli 2026, hat die DEULA Rheinland in Kempen eine neue Bodenhalle in Betrieb genommen. Vertreter aus Politik, Verbänden, Wirtschaft und dem Ausbildungswesen nahmen an der Einweihungsfeier teil. Die Halle soll die überbetriebliche Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau verbessern.

Wetterunabhängig üben: Der Kern des Projekts

Bisher war praktisches Training im Freien von den Launen des Wetters abhängig. Die neue Bodenhalle ändert das. Schulungen können nun unabhängig von Witterungsbedingungen stattfinden, was die Planbarkeit für Betriebe und Auszubildende erhöht.

Die DEULA Rheinland ist eine überbetriebliche Ausbildungseinrichtung in Nordrhein-Westfalen. Am Standort Kempen bietet sie Lehrgänge für Gärtner im Garten- und Landschaftsbau, im Obst- und Gemüsebau sowie für Staudengärtner an. Die neue Halle ergänzt dieses Angebot um einen Praxisraum.

3.000 Auszubildende im Blick

In NRW befinden sich derzeit rund 3.000 junge Menschen in einer Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau. Sie alle profitieren mittelbar von besseren Ausbildungsbedingungen an Einrichtungen wie der DEULA.

Der Bau der Halle war kein spontanes Projekt. Bereits beim Spatenstich hatte die DEULA Rheinland betont, dass moderne Infrastruktur eine Grundvoraussetzung für qualitativ hochwertige Ausbildung sei.

Politik zeigt Präsenz

NRW-Finanzminister Marcus Optendrenk hatte die DEULA Rheinland in Kempen bereits besucht. Die Einweihungsfeier zog erneut Gäste aus der Landespolitik an. Fachkräftesicherung im Handwerk ist auch auf Landesebene ein Thema.

Der Garten- und Landschaftsbau hat ein strukturelles Problem: Fachkräfte fehlen, die Nachfrage nach qualifizierten Betrieben ist hoch. Gute Ausbildungsbedingungen gelten als Mittel, um junge Menschen für das Handwerk zu gewinnen.

Bedeutung für den regionalen Mittelstand

Rund um Kempen und im Kreis Viersen sind zahlreiche mittelständische Garten- und Landschaftsbaubetriebe aktiv. Überbetriebliche Ausbildung ergänzt das, was kleinere Betriebe allein nicht leisten können.

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Betriebe können ihre Auszubildenden künftig mit dem Wissen entsenden, dass die praktische Ausbildung unter professionellen Bedingungen stattfindet. Das entlastet kleinere Unternehmen und sichert Qualität.

Fazit

Rund 3.000 Auszubildende im Garten- und Landschaftsbau in NRW profitieren von den neuen Lernbedingungen in Kempen. Für den Mittelstand in der Branche sind das bessere Voraussetzungen für die Nachwuchsgewinnung.

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