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Ferchau aus Gummersbach: 60 Jahre, neuer CEO, klarer Kurs

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Gummersbach, Oberbergisches Land: Der Ingenieur- und IT-Dienstleister Ferchau GmbH wird 60 Jahre alt. Zum Jubiläum wechselt das Unternehmen an der Spitze: Gründersohn Frank Ferchau gibt das operative Geschäft an Alexander Schulz ab, der als neuer CEO die Führung übernimmt. Frank Ferchau wechselt in die Rolle des Chairman.

Stabwechsel nach zwei Jahrzehnten

Frank Ferchau leitete das Unternehmen 20 Jahre lang. In seiner Amtszeit wuchs Ferchau vom regionalen Dienstleister zum bundesweit aktiven Konzern. Der Umsatz stieg allein von 2005 auf 2006 von 150 Millionen auf 210 Millionen Euro, ein Wachstum von 40 Prozent innerhalb eines einzigen Jahres.

Als Chairman konzentriert sich Frank Ferchau künftig auf die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens, mit Schwerpunkt auf Innovationsthemen. Das operative Tagesgeschäft verantwortet ab sofort CEO Alexander Schulz.

Wachstum mit System

Im Jahr 2007 erhöhte Ferchau seine Investitionen in Hard- und Software von 2,8 auf 3,9 Millionen Euro, ein Anstieg von knapp 40 Prozent. Das Unternehmen verzeichnete damals im fünften Jahr in Folge eine positive Geschäftsentwicklung.

Auch beim Personal zeigte Ferchau über die Jahre klare Wachstumsambitionen. In einem einzigen Jahr kamen zeitweise rund 600 neue Mitarbeiter hinzu. Das Unternehmen gilt als einer der größeren Arbeitgeber im Ingenieurdienstleistungssegment.

Verwurzelt in Gummersbach, präsent in ganz Deutschland

Der Hauptsitz in Gummersbach besteht seit der Gründung. Ferchau ist mit Standorten in ganz Deutschland vertreten. Das Unternehmen investiert rund 60.000 Euro pro Jahr in Semesterbesten-Preise an Hochschulen bundesweit.

Der erste dieser Preise wurde an der Technischen Hochschule Köln in Gummersbach vergeben, daraus entstand ein deutschlandweites Programm. Ferchau engagiert sich auch bei Deutschlandstipendien, bei denen Bund und private Geldgeber je die Hälfte des monatlichen Zuschusses von 300 Euro pro Stipendiat übernehmen.

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Nachwuchsförderung als strategisches Ziel

Ferchau ist auf qualifizierte Ingenieure und IT-Fachkräfte angewiesen. Die Förderung von Nachwuchs an Hochschulen soll langfristig den eigenen Fachkräftebedarf sichern.

Führungswechsel zum Jubiläum

Frank Ferchau bleibt dem Unternehmen erhalten, gibt aber die operative Verantwortung ab. Alexander Schulz übernimmt ein Unternehmen mit stabiler Geschichte. Für den Standort Gummersbach und das Oberbergische Land bleibt Ferchau nach 60 Jahren ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor.

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