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Galeria: Sieben NRW-Standorte kämpfen ums Überleben

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Galeria setzt sein Filialnetz erneut unter den Rotstift. Bundesweit prüft die Warenhauskette 33 Standorte auf ihre Wirtschaftlichkeit. In Nordrhein-Westfalen trifft das sieben der noch 17 geöffneten Filialen. Gelingt keine Einigung mit den Vermietern, droht die Schließung.

Welche NRW-Standorte betroffen sind

Konkret auf dem Prüfstand stehen die Filialen in Euskirchen und Kleve. Auch Mülheim an der Ruhr mit dem Haus im Rhein-Ruhr-Zentrum gehört dazu. In Münster steht der Standort in der Salzstraße zur Disposition. Drei weitere NRW-Standorte werden ebenfalls überprüft, ohne dass bisher alle Namen vollständig bestätigt sind.

Galeria will mit den jeweiligen Eigentümern der Immobilien verhandeln. Thema sind Mietkonditionen und mögliche Flächenanpassungen. Scheitern diese Gespräche, ist eine Schließung des jeweiligen Hauses wahrscheinlich.

Muster wiederholt sich

Es ist nicht das erste Mal, dass Galeria auf diese Weise Druck auf Vermieter ausübt. Die Kette hat in den vergangenen Jahren mehrere Insolvenzverfahren durchlaufen, dabei wurden bereits zahlreiche Standorte bundesweit geschlossen. Das aktuelle Vorgehen folgt demselben Schema: Rentabilitätsprüfung, Mietverhandlungen, Schließungsankündigung als Druckmittel.

Für die Innenstädte der betroffenen Städte ist das eine ernste Nachricht. Galeria-Häuser belegen oft große Flächen in zentraler Lage. Ein Leerstand hätte direkte Auswirkungen auf den umliegenden Einzelhandel und die Frequenz in der Innenstadt.

Was das für Beschäftigte bedeutet

In den 33 bundesweit geprüften Filialen arbeiten Hunderte von Beschäftigten. Genaue Zahlen für die NRW-Standorte liegen derzeit nicht vor. Jede Schließung kostet Arbeitsplätze. Für kleinere Städte wie Euskirchen oder Kleve wäre der Verlust eines Galeria-Hauses besonders spürbar.

Galeria hat für die Verhandlungen mit den Vermietern eine begrenzte Zeitspanne. Wie lange die Frist läuft, ist öffentlich nicht kommuniziert worden. Dass nicht alle 33 Standorte erhalten bleiben, gilt als wahrscheinlich.

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Innenstädte unter Druck

Die Situation bei Galeria steht stellvertretend für ein größeres Problem. Viele deutsche Innenstädte kämpfen mit sinkender Kaufhausfrequenz und wachsendem Online-Handel. Großflächiger Einzelhandel rechnet sich in vielen Lagen schlicht nicht mehr. Für Kommunen ist die Nachnutzung leerstehender Warenhausflächen eine der schwierigsten stadtplanerischen Aufgaben der Gegenwart.

In NRW haben bereits frühere Galeria-Schließungsrunden Spuren hinterlassen. Einige ehemalige Standorte stehen noch immer leer oder werden nur teilweise genutzt. Das zeigt, wie schwer es ist, Nachmieter für solche Großimmobilien zu finden.

Fazit

Galeria steckt in einem strukturellen Dilemma. Das klassische Warenhaus-Modell verliert weiter an Boden. Die aktuelle Prüfung von 33 Filialen ist kein einmaliger Ausreißer, sondern Teil eines anhaltenden Schrumpfungsprozesses. Für sieben NRW-Standorte hängt nun alles von den Mietverhandlungen ab. Ob alle gerettet werden können, ist offen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre geben wenig Anlass zum Optimismus.

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