Handwerk

HwK Südwestfalen tritt Innovationscluster DO IT bei

Die Handwerkskammer Südwestfalen hat sich dem Innovations- und Transformationscluster DO IT Südwestfalen angeschlossen. Das Bündnis soll Betriebe aus dem Handwerk künftig enger mit Technologie, Industrie und Unternehmertum verknüpfen. Die Mitgliedschaft ist ein konkreter Schritt, das Handwerk bei der digitalen Transformation zu verankern.

Was ist DO IT Südwestfalen?

DO IT Südwestfalen wurde im August 2023 gegründet. Es handelt sich um ein Innovations- und Transformationscluster mit Sitz in Olpe. Ziel des Clusters ist es, die wirtschaftliche Transformation in der Region Südwestfalen gemeinsam zu gestalten. Dabei werden alle Kreise und Branchen einbezogen.

Das Cluster versteht sich als Katalysator für den regionalen Wandel. Es fördert Kooperationen zwischen Unternehmen, Institutionen und öffentlichen Akteuren. Auf der eigens im Mai 2025 neu gestarteten Plattform sind Projekte, Veranstaltungen und ein Innovationsradar abrufbar. Das Netzwerk zählt auf LinkedIn rund 1.400 Follower.

Treffen in Arnsberg besiegelt die Partnerschaft

Die Weichen für die Zusammenarbeit wurden in Arnsberg gestellt. DO IT-Geschäftsführer Christoph Neumann traf dort HwK-Hauptgeschäftsführer Hendrik Schmitt sowie Uta Neumeister, Leiterin der HwK-Standortpolitik. Die drei vereinbarten die formelle Mitgliedschaft der Handwerkskammer.

Die Handwerkskammer Südwestfalen beschäftigt rund 180 Mitarbeiter. Sie betreut ihre Mitgliedsunternehmen mit Beratungs- und Bildungsangeboten. Als Interessenvertretung spricht sie für das Handwerk in der Region. Mit dem Beitritt zu DO IT will sie ihre Mitglieder stärker in regionale Innovationsprozesse einbinden.

Handwerk als Teil der regionalen Transformation

Vernetzung von Technologie und Betriebspraxis

DO IT Südwestfalen betont den Wert der Verbindung aus Technologie, Unternehmertum und industrieller Umsetzung. Für das Handwerk bedeutet das: Zugang zu Netzwerken, Förderinformationen und branchenübergreifenden Projekten. Roundtables und Gemeinschaftsprojekte sind feste Formate des Clusters.

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Die NRW.BANK listet DO IT Südwestfalen als Innovationspartner für die Region. Das zeigt, dass das Cluster auch auf Landesebene als relevanter Akteur gilt. Geförderte Gemeinschaftsprojekte gehören zum Angebot des Netzwerks.

Chancen für kleine Betriebe

Gerade kleinere Handwerksbetriebe stehen vor der Herausforderung, digitale Prozesse einzuführen. Viele haben weder die Zeit noch die Ressourcen, sich eigenständig um Förderprogramme oder Kooperationspartner zu kümmern. Ein Netzwerk wie DO IT kann hier Brücken bauen.

Die Handwerkskammer kann als Mittlerin zwischen dem Cluster und ihren Mitgliedsbetrieben wirken. Sie kennt die konkreten Bedarfe der Betriebe vor Ort. Diese Kombination aus Netzwerkstruktur und handwerksnaher Beratung ist der Kern der neuen Partnerschaft.

Fazit

Der Beitritt der Handwerkskammer Südwestfalen zu DO IT ist ein praktischer Schritt. Er verknüpft eine etablierte Handwerksorganisation mit einem wachsenden Innovationsnetzwerk. Für Betriebe in der Region kann das konkrete Vorteile bringen: bessere Vernetzung, leichterer Zugang zu Förderprojekten und mehr Sichtbarkeit im regionalen Transformationsprozess. Ob die Partnerschaft messbare Ergebnisse für einzelne Handwerksbetriebe liefert, wird die Praxis zeigen.

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