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IHK Nord Westfalen: Neue Krisenhotline für Auszubildende

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Die IHK Nord Westfalen hat Anfang September 2026 eine neue Krisenhotline für Auszubildende gestartet. Das Angebot richtet sich gezielt an junge Menschen, die während ihrer Ausbildung psychische Probleme entwickeln. Schätzungen zufolge ist etwa jeder fünfte Azubi betroffen.

Vermittlung statt Warteschleife

Wer Hilfe braucht, wendet sich zunächst an die reguläre IHK-Ausbildungsberatung. Diese ist unter den Nummern 0251 707-117 und 0209 388-117 erreichbar. Zeigt sich im Gespräch ein besonderer Unterstützungsbedarf, leiten die Berater den Auszubildenden direkt an die neue Hotline weiter.

Betrieben wird die Hotline von BG prevent, einem Unternehmen, das auf betriebliche Gesundheitsförderung spezialisiert ist.

Psychische Belastung als Risiko für den Ausbildungserfolg

Rund 90 Prozent der Auszubildenden sind grundsätzlich zufrieden mit ihrer Ausbildung, ein Teil fühlt sich jedoch emotional stark belastet. Psychische Belastung kann den Ausbildungserfolg gefährden. Für Arbeitgeber bedeutet ein Ausbildungsabbruch konkreten Schaden: Investitionen in Einarbeitung und Betreuung sind verloren, die Suche nach Nachbesetzungen kostet Zeit und Geld. Kleinere Betriebe im Mittelstand haben dafür kaum Puffer.

IHK reagiert auf veränderte Anforderungen

Die IHK Nord Westfalen erweitert mit dem neuen Angebot ihre bestehende Ausbildungsberatung. Bislang half die Beratung vor allem bei Konflikten zwischen Betrieb und Azubi. Nun kommt ein Baustein hinzu, der gezielt auf psychische Krisen eingeht.

Immer mehr Kammern in Deutschland befassen sich mit dem Thema psychische Gesundheit in der Ausbildung. Im Kreis Warendorf, der zum Bezirk der IHK Nord Westfalen gehört, ist das Angebot ab sofort verfügbar.

Relevanz für Ausbildungsbetriebe im Mittelstand

Viele mittelständische Unternehmen haben keine eigene Personalabteilung und keine betriebsinternen Sozialberater. Externe Anlaufstellen wie diese Hotline schließen daher eine Lücke.

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Ausbilder und Inhaber können die reguläre IHK-Beratung weiterhin für allgemeine Fragen rund um das Ausbildungsverhältnis nutzen. Bei konkreten Krisensignalen gibt es nun den direkten Weg zur spezialisierten Hotline.

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