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IHK NRW: Gezielt fit für die Industriekaufmann-Prüfung

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Wer in NRW eine Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau absolviert, kommt an der IHK-Abschlussprüfung nicht vorbei. Die IHK NRW hat Vorbereitungsangebote für Teil 2 der gestreckten Abschlussprüfung aufgelegt, um Azubis praxisnah und strukturiert auf die schriftlichen Prüfungsanforderungen vorzubereiten.

Gestreckte Abschlussprüfung: Was bedeutet das?

Seit der Novellierung der Ausbildungsverordnung gilt für angehende Industriekaufleute das Modell der gestreckten Abschlussprüfung. Die Prüfung ist in zwei Teile aufgeteilt. Teil 1 findet in der Mitte der Ausbildung statt. Teil 2 folgt am Ende der Ausbildungszeit und deckt die zentralen kaufmännischen Kernbereiche ab.

Teil 2 umfasst betriebliche Abläufe, kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie das integrierte Prüfungsgespräch. Dieser zweite Teil hat den größten Einfluss auf das Gesamtergebnis, weshalb eine gründliche Vorbereitung nötig ist.

Kursangebote: Online und kompakt

Anbieter wie didaris setzen auf Live-Online-Unterricht. Dabei erhalten Teilnehmer zu jedem Termin passende Aufgaben, die sich an früheren IHK-Prüfungsaufgaben orientieren. Prüfungsnahes Üben ist so direkt in den Unterricht eingebunden.

Andere Kursformate laufen als Präsenzseminare oder als kombinierte Blended-Learning-Angebote. Der Umfang beträgt in der Regel rund 60 Unterrichtsstunden. Die Kosten liegen bei etablierten Anbietern um die 300 Euro. Einige Arbeitgeber übernehmen diese Kosten für ihre Auszubildenden.

Lernmaterialien ergänzen das Angebot

Der Verlag Westermann hat 2024 ein aktualisiertes Prüfungstraining speziell für Industriekaufleute herausgegeben. Das Werk trägt die ISBN 978-3-427-28568-7 und ist auch als digitale BiBox verfügbar. Dazu gibt es das Online-Prüfungsportal „sicherbestehen“ mit einer fünftägigen Testlizenz für Azubis.

Solche digitalen Werkzeuge ermöglichen selbstständiges Üben zwischen den Kursterminen. Azubis können damit ihren Lernstand selbst überprüfen.

Warum Vorbereitung in Industriebetrieben zählt

Für mittelständische Unternehmen in NRW ist der Industriekaufmann einer der meistgenutzten Ausbildungsberufe. Betriebe aus dem Maschinenbau, der Chemie oder der Logistik setzen auf diesen Nachwuchs. Eine bestandene Prüfung sichert den Unternehmen qualifizierte Fachkräfte. Ein Prüfungsversagen verlängert die Ausbildung oder führt im schlimmsten Fall zum Verlust des Azubis.

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Ausbildungsbetriebe sind deshalb gefordert, ihre Azubis aktiv zu unterstützen: Freistellungen für Vorbereitungskurse ermöglichen, Kursgebühren übernehmen und intern Lernzeit einräumen. Betriebe, die das tun, erzielen nachweislich bessere Prüfungsergebnisse.

Frühzeitig anmelden zahlt sich aus

Beliebte Kurse sind schnell ausgebucht. Azubis und Ausbilder sollten deshalb die Anmeldefristen im Blick behalten. Wer sich frühzeitig für einen Kurs entscheidet, sichert sich den gewünschten Termin und genug Vorbereitungszeit bis zur Prüfung.

Die IHK-Kammern in NRW, darunter Düsseldorf, Köln und Münster, informieren auf ihren Webseiten über genaue Prüfungstermine und zugelassene Vorbereitungsangebote.

Fazit

Die Nachfrage nach strukturierten Vorbereitungskursen für die IHK-Abschlussprüfung Industriekaufmann ist hoch. Online-Kurse, Kompaktseminare und digitale Lernmittel stehen zur Wahl. Ausbildungsbetriebe in NRW sollten ihre Azubis aktiv dabei unterstützen, diese Angebote zu nutzen.

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