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Krefeld: IHK und FDP fordern mehr Bildungsgeld aus Sondervermögen

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Krefeld streitet um 127 Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem Sondervermögen des Bundes und soll in der Stadt investiert werden. Wie viel davon in die Berufskollegs fließt, ist umstritten. Die IHK Mittlerer Niederrhein kritisiert die bisherige Verteilung. Die FDP schließt sich dieser Forderung an. Der Stadtrat befasst sich im September erneut mit dem Thema.

IHK kritisiert unzureichende Bildungsinvestitionen

Die IHK Mittlerer Niederrhein hat die Mittelverteilung öffentlich kritisiert. Ihrer Einschätzung nach kommen die Krefelder Berufskollegs beim Sondervermögen zu kurz. Die Kammer fordert, den Bildungsanteil deutlich anzuheben. Gut ausgestattete Berufsschulen sind für die Wirtschaft der Region ein zentrales Anliegen, Fachkräftemangel und berufliche Ausbildung stehen dabei im Mittelpunkt.

Die IHK vertritt die Interessen von Unternehmen im Bezirk Krefeld, Mönchengladbach und dem Kreis Viersen. Gut ausgestattete Berufskollegs gelten dort als Grundvoraussetzung. Marode Gebäude und veraltete Ausstattung belasten die Qualität der Ausbildung.

FDP unterstützt die Forderung

Nach der IHK hat sich nun auch die FDP Krefeld zu Wort gemeldet. Die Liberalen unterstützen die Forderung nach mehr Geld für die Berufskollegs und verlangen ebenfalls, den Bildungsanteil am Sondervermögen deutlich zu erhöhen. Der Druck auf die Stadtverwaltung und die Ratsmehrheit wächst damit von zwei Seiten.

Der Stadtrat hatte sich zuletzt mit dem Haushalt 2026 und der Verteilung der Bundesmittel befasst. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Im September tagt der Rat erneut zu diesem Thema.

Was bisher in die Schulen geflossen ist

Krefeld hat in den vergangenen Jahren bereits in seine Berufskollegs investiert. Seit 2021 flossen rund 26,2 Millionen Euro in die vier Berufskollegs an insgesamt sechs Standorten. Den Großteil davon, rund 20,4 Millionen Euro, hat das Zentrale Gebäudemanagement für die Gebäudeinfrastruktur eingesetzt.

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Zu den Berufskollegs gehört unter anderem das Berufskolleg Glockenspitz in Krefeld. Die Schulen bilden Schülerinnen und Schüler in einer Vielzahl von Berufsfeldern aus.

Streit um die richtige Priorität

Der Konflikt dreht sich um Prioritäten. Die Stadt muss entscheiden, wofür sie die 127 Millionen Euro einsetzt. Straßen, Gebäude, digitale Infrastruktur und Schulen konkurrieren um dieselben Mittel. IHK und FDP sehen die Berufskollegs als zu niedrig priorisiert.

Die Wirtschaftskammer argumentiert mit dem Fachkräftebedarf. Betriebe im Mittleren Niederrhein suchen Auszubildende. Gut ausgestattete und moderne Berufskollegs machen die duale Ausbildung attraktiver.

Nicht alle Mittel aus dem Sondervermögen sind beliebig verwendbar. Förderbedingungen und Zweckbindungen begrenzen die Entscheidungsfreiheit des Rates.

Ausblick

IHK und FDP haben eine klare Position: Berufsbildung muss stärker profitieren. Der Stadtrat entscheidet im September. Für die Unternehmen in der Region geht es dabei um mehr als Schulgebäude, sondern um die Fachkräftebasis am Niederrhein.

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