Politik

Mittelstand aus Borken und Coesfeld trifft Wüst im Landtag

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Unternehmer aus den Kreisen Borken und Coesfeld haben den Weg nach Düsseldorf auf sich genommen. Die IHK-Regionalausschüsse beider Kreise besuchten den NRW-Landtag und sprachen mit Ministerpräsident Hendrik Wüst über wirtschafts- und mittelstandspolitische Fragen, die die Betriebe in der Region beschäftigen.

Unternehmer direkt im Landtag

Die Delegation verfolgte zunächst eine Plenardebatte von der Besuchertribüne. Der Landtag diskutierte zu diesem Zeitpunkt den Familienbericht der NRW-Landesregierung. Danach folgte der politische Austausch.

Gesprächspartner waren neben Ministerpräsident Wüst auch die Landtagsabgeordneten Heike Wermer und Wilhelm Korth. Auf Seiten der IHK nahmen die Ausschussvorsitzenden Carsten Sühling aus dem Kreis Borken und Helmut Rüskamp aus dem Kreis Coesfeld teil.

Solche Besuche haben eine klare Funktion: Sie bringen regionale Unternehmerperspektiven unmittelbar in die Landespolitik. Fernab von Verbandspapieren und formellen Stellungnahmen können Betriebsinhaber ihre Lage direkt schildern.

Rahmenbedingungen stehen unter Druck

Der Besuch fällt in eine wirtschaftlich angespannte Phase. NRW verliert seit Jahren Industriearbeitsplätze. Die IHK-Präsidenten in Nordrhein-Westfalen fordern seit Längerem bessere Investitionsbedingungen. Konkret geht es um Bürokratieabbau, verlässliche Energiepreise und schnellere Genehmigungsverfahren.

Für den Münsterländer Mittelstand sind das keine abstrakten Debatten. Viele Betriebe in Borken und Coesfeld sind exportorientiert und industrienah. Sie spüren Kostendruck und Fachkräftemangel unmittelbar.

Regionalausschüsse als Sprachrohr

Die IHK-Regionalausschüsse sind das direkte Verbindungsglied zwischen lokaler Wirtschaft und Kammerpolitik. In ihnen sitzen gewählte Unternehmerinnen und Unternehmer aus der jeweiligen Region, die die konkreten Probleme vor Ort kennen.

Wer mit gewählten Unternehmern spricht, spricht mit der Basis. Das unterscheidet die Regionalausschüsse von Lobbyverbänden mit hauptamtlichen Funktionären.

Politischer Dialog als Dauerthema

Der Austausch zwischen Wirtschaft und Landespolitik beschränkt sich nicht auf einzelne Besuche. IHK-Vertreter suchen den Kontakt zu Ministerien und Abgeordneten regelmäßig. Die Gespräche drehen sich dabei um ähnliche Schwerpunkte: Investitionsklima, Infrastruktur, Bildung und Fachkräfte.

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Für den Kreis Borken und den Kreis Coesfeld kommt hinzu, dass beide Regionen strukturell stark vom verarbeitenden Gewerbe geprägt sind. Veränderungen in der Industrie treffen dort besonders viele Beschäftigte und Betriebe.

Fazit

Der Landtagsbesuch der IHK-Regionalausschüsse aus dem Münsterland zeigt, wie regionale Wirtschaftsvertreter politischen Einfluss ausüben. Der direkte Zugang zu Ministerpräsident Wüst soll konkrete Anliegen des Mittelstands auf die politische Agenda setzen. Ob daraus Handlungen folgen, entscheidet sich in den kommenden Monaten.

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