Unternehmen aus NRW

PVS Holding investiert 27 Millionen Euro in Mülheim an der Ruhr

Der Abrechnungsdienstleister PVS Holding steckt 27 Millionen Euro in seinen Standort Mülheim an der Ruhr. Das Unternehmen schafft damit neue Büroflächen für 145 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rund 8.000 Quadratmeter stehen künftig zur Verfügung. Ein Wegzug aus der Ruhrgebietsstadt stand offenbar nie ernsthaft zur Debatte.

Klares Bekenntnis zum Ruhrgebiet

Die PVS Holding gehört zu den führenden Abrechnungsdienstleistern im Gesundheitswesen in Deutschland. Das Unternehmen übernimmt für Ärzte, Kliniken und andere Leistungserbringer die Abrechnung gegenüber Krankenkassen und privaten Kostenträgern. Solche Dienstleistungen lassen sich grundsätzlich von jedem Standort aus erbringen. Dass PVS dennoch in Mülheim bleibt und kräftig investiert, ist ein Signal.

Mülheim an der Ruhr hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt. Die Stadt, einst geprägt von Bergbau und Schwerindustrie, zählt heute zu den Standorten für moderne Dienstleistungen, Forschung und Technologie im Ruhrgebiet. Rund 7.000 Firmen und KMU sind laut der städtischen Wirtschaftsförderung am Standort ansässig.

Moderne Arbeitswelten als Wettbewerbsfaktor

27 Millionen Euro sind für ein mittelständisches Unternehmen eine erhebliche Summe. Der Großteil dürfte in den Aufbau zeitgemäßer Bürostrukturen fließen. Flexible Arbeitsbereiche, moderne Kommunikationstechnik und eine ansprechende Aufenthaltsqualität gelten heute als wichtige Faktoren bei der Mitarbeitergewinnung. Gerade im Dienstleistungssektor ist qualifiziertes Personal knapp.

Auf 8.000 Quadratmetern lassen sich solche Konzepte gut umsetzen. Pro Mitarbeiter ergibt sich rechnerisch eine Fläche von gut 55 Quadratmetern. Das deutet auf großzügige Raumaufteilungen hin, die Einzel- und Teamarbeit gleichermaßen ermöglichen.

Standort mit breiter Unternehmenslandschaft

Mülheim an der Ruhr bietet Unternehmen eine Mischung aus urbanem Umfeld und ausgedehnten Grünflächen. Das macht die Stadt attraktiv für Beschäftigte, die Lebensqualität schätzen. Die Wirtschaftsstruktur ist breit aufgestellt: Industriekonzerne, mittelständische Hersteller, Handelshäuser und eine wachsende Gründerszene prägen das Bild.

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Der kumulierte Umsatz der dort ansässigen Großunternehmen ist beträchtlich. Für ein mittelständisches Dienstleistungsunternehmen wie die PVS Holding ist diese Nachbarschaft ein Vorteil. Potenzielle Kunden und Kooperationspartner sitzen vor Ort.

Signal für den Mittelstand

Das Investment der PVS Holding zeigt: Standorttreue und Modernisierung schließen sich nicht aus. Unternehmen, die in ihre Liegenschaften und Arbeitsbedingungen investieren, sichern damit auch ihre Attraktivität als Arbeitgeber. Das ist gerade im Ruhrgebiet relevant, wo der Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte zwischen Düsseldorf, Essen, Dortmund und den umliegenden Städten groß ist.

Mülheim profitiert von solchen Entscheidungen doppelt. Die Stadt behält Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen. Gleichzeitig sendet ein Unternehmen, das sichtbar investiert, ein positives Signal an andere potenzielle Ansiedler.

Fazit

Die PVS Holding macht vor, was viele mittelständische Unternehmen im Ruhrgebiet derzeit abwägen: Bleibt man am gewachsenen Standort oder sucht man anderswo nach günstigeren Bedingungen? PVS hat sich entschieden. 27 Millionen Euro, 8.000 Quadratmeter, 145 Arbeitsplätze in Mülheim. Das ist eine klare Antwort.

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