Industrie

Siemens baut in NRW: Milliardenauftrag für 26 Velaro-Züge

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Ein Milliardenauftrag aus Italien geht nach Nordrhein-Westfalen. Das italienische Zugunternehmen Italo hat bei Siemens 26 Hochgeschwindigkeitszüge bestellt. Der Vertragswert beläuft sich auf drei Milliarden Euro. Gebaut werden die Züge im Siemens-Werk in NRW.

Velaro Multi System: Technik aus NRW

Bei den bestellten Fahrzeugen handelt es sich um den Siemens Velaro Multi System. Dieser Zug ist für den grenzüberschreitenden Einsatz ausgelegt. Er kann unterschiedliche Stromsysteme nutzen und ist damit für Strecken quer durch Europa geeignet.

Der Vertrag enthält eine Option auf 14 weitere Züge. Sollte Italo diese Option ziehen, steigt das Auftragsvolumen entsprechend. Für Siemens und den Produktionsstandort in Nordrhein-Westfalen wäre das ein zusätzlicher Gewinn.

Italo plant den Einstieg in Deutschland

Italo ist in Italien als privater Wettbewerber der staatlichen Bahngesellschaft Trenitalia bekannt. Nun will das Unternehmen auch auf deutschen Strecken fahren. Dafür plant Italo ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 3,6 Milliarden Euro.

Dieses Budget umfasst mehr als die Züge selbst. Italo rechnet auch mit Kosten für Wartung, Bahnhöfe und IT-Infrastruktur sowie mit Ausgaben für die Einstellung und Ausbildung von rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Deutsche Bahn unter Druck

Die Deutsche Bahn hat den geplanten Markteintritt von Italo registriert. Im deutschen Fernverkehr gibt es bislang kaum echten Wettbewerb. Flixtrain ist aktiv, aber mit begrenztem Angebot. Ein finanzstarker Wettbewerber mit neuen Hochgeschwindigkeitszügen wäre eine andere Dimension.

Was das für NRW bedeutet

Für Nordrhein-Westfalen ist der Auftrag konkret und greifbar. Im Siemens-Werk entstehen Arbeitsplätze und Auslastung. Der Schienenfahrzeugbau gehört zu den industriellen Stärken des Landes.

Siemens ist mit seinen Werken in NRW ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Aufträge dieser Größenordnung sichern Beschäftigung über mehrere Jahre, sowohl in der direkten Fertigung als auch bei Zulieferern aus dem Mittelstand.

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Zulieferer im Mittelstand profitieren

Großaufträge im Schienenfahrzeugbau haben eine hohe Wertschöpfungstiefe. Viele Komponenten kommen von mittelständischen Betrieben aus den Bereichen Elektrotechnik, Metallverarbeitung und Innenausstattung. Wenn Siemens produziert, werden Zulieferer gebraucht. Das stärkt regionale Wertschöpfungsketten.

Gute Nachrichten für den Industriestandort

Der Drei-Milliarden-Auftrag von Italo zeigt, dass der Standort NRW internationale Großkunden gewinnen kann. Siemens fertigt in NRW, der Mittelstand liefert zu.

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