
Studie belegt: Koelnmesse bringt 2,6 Milliarden Euro Umsatz
Die Koelnmesse ist mehr als ein Veranstaltungsort. Sie ist ein handfester Konjunkturmotor für Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland. Das zeigt eine aktuelle Studie des Forschungs- und Beratungsunternehmens Prognos. Die Analysten haben die wirtschaftlichen Effekte der Koelnmesse systematisch berechnet. Bundesweit erzeugen die Veranstaltungen des Kölner Messegeländes Umsätze von rund 2,6 Milliarden Euro.
Messewirtschaft als unterschätzter Jobmotor
Rund 14.000 Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt mit der Koelnmesse verbunden. Das Gelände am Rhein zählt zu den drittgrößten Messestandorten in Deutschland. Die Prognos-Studie basiert auf Befragungen von Ausstellern und Besuchern im Messezyklus 2024/25, ergänzt durch Input-Output-Modellrechnungen.
Allein im Kölner Gastgewerbe landen durch Messe-Besucher rund 296 Millionen Euro Umsatz. Hotels, Restaurants und Cafés profitieren direkt von jedem Messe-Termin. Aussteller und Besucher reisen aus dem In- und Ausland an, übernachten, essen und kaufen ein. Das Geld bleibt in der Region.
Einbettung in die deutsche Messelandschaft
Die gesamte deutsche Messewirtschaft löst jährlich rund 30 Milliarden Euro Umsatz aus und sichert bundesweit rechnerisch rund 280.000 Arbeitsplätze. Mit ihrem Anteil von 2,6 Milliarden Euro gehört die Koelnmesse zu den wichtigsten Einzelstandorten im Land.
Internationale Leitmessen wie die Anuga für die Lebensmittelbranche oder die photokina für die Bilderwelt sind weltweit bekannt und ziehen Fachbesucher aus Dutzenden Ländern nach Köln. Das stärkt den Standort und die Exportchancen des deutschen Mittelstands. Viele kleine und mittelständische Unternehmen aus NRW nutzen die Kölner Plattform, um internationale Kunden zu treffen.
Regionale KMU profitieren direkt
Für den Mittelstand in NRW hat die Koelnmesse eine besondere Funktion. Handwerksbetriebe, Caterer, Logistiker und Dienstleister aus der Region erhalten während Messephasen Aufträge. Standaufbauer, Reinigungsunternehmen und Sicherheitsdienste zählen zu den direkten Nutznießern. Die Wertschöpfungskette rund um eine große Messe reicht weit in den regionalen Mittelstand hinein.
Kleinere Unternehmen, die selbst ausstellen, berichten regelmäßig von konkreten Geschäftsabschlüssen während der Veranstaltungen. Für sie ist die Messe kein Marketingprojekt, sondern ein direkter Vertriebskanal. Das unterscheidet die Messewirtschaft von anderen Kommunikationsformaten.
Köln als Standort
Köln liegt im Schnittpunkt wichtiger Verkehrsachsen. Schiene, Straße und der Flughafen Köln/Bonn ermöglichen eine schnelle Erreichbarkeit aus dem Ausland, was den Standort für internationale Aussteller attraktiv macht.
Die Koelnmesse hat rund 284.000 Quadratmeter Hallenfläche und bietet Platz für Großveranstaltungen ebenso wie für spezialisierte Fachmessen.
Messezyklus 2024/25 als Grundlage der Analyse
Die Prognos-Studie stützt sich auf den aktuellen Messezyklus 2024/25. Für die Stadt Köln und das Land NRW liefert sie Argumente für weitere Investitionen in die Messeinfrastruktur.
Messewirtschaft als stabiles Fundament
Die Prognos-Studie liefert handfeste Belege für die wirtschaftliche Bedeutung der Koelnmesse. Rund 2,6 Milliarden Euro Umsatz bundesweit und 14.000 Arbeitsplätze sind die zentralen Ergebnisse. Der Mittelstand in NRW profitiert davon als Aussteller, als Dienstleister und als Gastgeber.



