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Verkaufen lernen mit Copy & Close: Ein Weg für Quereinsteiger, die beruflich flexibler werden wollen

Viele Menschen, die schon ein paar Jahre im Beruf stehen, spüren irgendwann denselben Druck. Der Job ist sicher, das Gehalt kommt pünktlich, die Kollegen sind in Ordnung – und trotzdem fehlt etwas. Die Arbeit fühlt sich eng an.

Die Aufstiegschancen sind überschaubar, die Gehaltssprünge gering, und die Vorstellung, noch zehn oder zwanzig Jahre so weiterzumachen, erzeugt eher Unruhe als Sicherheit. Gleichzeitig scheuen die meisten davor zurück, einfach alles hinzuwerfen. Miete, Versicherungen, laufende Kosten und der Wunsch nach Verlässlichkeit sprechen dagegen.

Der digitale Vertrieb gilt in solchen Situationen oft als eine der wenigen realistischen Optionen, etwas Neues aufzubauen, ohne den bestehenden Job sofort aufgeben zu müssen. Man kann parallel lernen, erste Gespräche führen und erst dann entscheiden, ob man den Schritt ganz geht.

Genau hier setzt Copy & Close an. Das Programm richtet sich an Quereinsteiger ohne Vorkenntnisse, die professionelle Verkaufsgespräche führen lernen und sich damit eine zusätzliche berufliche Perspektive schaffen wollen.

Warum viele beim Thema Vertrieb zunächst zögern

Vertrieb hat für die meisten einen schlechten Ruf. Man denkt an Kaltakquise, an starre Skripte, an Druck, möglichst schnell einen Abschluss zu machen, und an Menschen, die anderen etwas aufschwatzen. Diese Vorstellung hält viele davon ab, sich überhaupt damit zu beschäftigen.

Dabei sieht die Realität im digitalen Vertrieb häufig anders aus. Die Gespräche finden meist am Telefon oder per Video statt. Die Interessenten haben sich oft schon mit dem Angebot beschäftigt und wollen klären, ob es zu ihrer Situation passt. Es geht weniger darum, jemanden zu überreden, sondern darum, herauszufinden, ob und wie man helfen kann.

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Alex Klimkovich und Nicolas Achiniani haben Copy & Close aus genau dieser Beobachtung heraus entwickelt. Beide hatten selbst mehrere Weiterbildungen absolviert und dabei nach eigener Aussage bemerkt, dass viele Programme viel Wissen vermitteln, die praktische Anwendung aber zu kurz kommt.

2024 investierten sie nach eigenen Angaben mehr als 200.000 Euro in Coachings und Trainings und führten selbst über 2.000 Kundengespräche. Aus diesen Erfahrungen entstand ihr Ansatz: Die Grundlagen werden digital vermittelt, der eigentliche Lernprozess findet aber in Live-Calls, Übungsgesprächen und individuellem Feedback statt.

Was bei Copy & Close im Mittelpunkt steht

Im Kern geht es bei dem Programm darum, Gespräche anders zu führen, als die meisten es gewohnt sind. Statt möglichst viele Vorteile eines Angebots aufzuzählen, lernen die Teilnehmer, zuerst zuzuhören.

Sie üben, die Situation des Gegenübers zu verstehen, die richtigen Fragen zu stellen und erst dann zu erklären, wie das Angebot helfen kann. Gerade bei höherpreisigen Dienstleistungen entscheidet am Ende oft das Vertrauen und nicht die perfekte Argumentationskette.

Die theoretischen Inhalte kommen über Videolektionen und Skripte. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Praxis. In den Live-Calls und simulierten Gesprächen üben die Teilnehmer, den Bedarf zu erkennen, mit Einwänden umzugehen und auch mit Gesprächspausen oder Absagen ruhig zu bleiben.

Typische Anfängerfehler zeigen sich hier schnell: Manche erklären zu früh und zu ausführlich, andere versuchen, Einwände sofort zu widerlegen, ohne vorher verstanden zu haben, was dahintersteckt. Diese Situationen können wiederholt und ausgewertet werden – etwas, das aus einem reinen Online-Kurs kaum zu lernen ist.

Nach ersten Fortschritten vermittelt Copy & Close geeigneten Teilnehmern nach eigener Darstellung Kontakte zu Partnerunternehmen, darunter Agenturen, Coaches und andere Dienstleister. Dort können sie das Gelernte in echten Gesprächen anwenden. Das Programm begleitet die Teilnehmer nach Angaben der Gründer auch über die reine Ausbildungsphase hinaus.

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Ein Beispiel: Vom Einzelhandel in den digitalen Vertrieb

Wie so ein Einstieg aussehen kann, zeigt der veröffentlichte Fall von Jann. Mit 23 Jahren machte er eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel und verdiente dem Bericht zufolge weniger als 1.600 Euro im Monat. Die finanziellen Perspektiven in seinem Berufsweg schienen ihm begrenzt. Gleichzeitig wollte er die Ausbildung nicht abbrechen. Also begann er parallel, sich mit dem digitalen Vertrieb zu beschäftigen.

Tagsüber arbeitete er im Einzelhandel, abends investierte er rund zwei Stunden in Videokurse, Live-Calls und Übungsgespräche. Die Umstellung war spürbar. Statt Produkte schnell zu erklären, musste er lernen, gezielt nachzufragen. Statt Bedenken sofort zu entkräften, sollte er erst verstehen, woher sie kamen.

Nach etwa neun Wochen führte er seine ersten echten Verkaufsgespräche und erzielte erste Abschlüsse. Später wechselte er hauptberuflich in den Vertrieb und führte täglich mehrere Gespräche.

Der Fall zeigt vor allem eines: Der Übergang muss nicht abrupt sein. Jann blieb zunächst in seiner Ausbildung, prüfte Schritt für Schritt, ob ihm die Arbeit liegt, und entschied sich erst mit praktischer Erfahrung für den Wechsel.

Für wen das Programm geeignet ist – und für wen eher nicht

Copy & Close richtet sich an volljährige Quereinsteiger, die regelmäßig Zeit einplanen können. Auf der Website nennt das Unternehmen täglich ein bis zwei Stunden, eine klare Arbeitsstruktur und eine gute deutsche Aussprache als Voraussetzungen. Nach eigenen Angaben hat der Anbieter bereits mehr als 500 Absolventen begleitet.

Der Einstieg passt vor allem zu Menschen, die gerne mit anderen sprechen, Feedback annehmen und sich von einer Absage nicht sofort entmutigen lassen. Wer eher zurückhaltend ist, Schwierigkeiten mit Kritik hat oder unregelmäßig übt, wird es deutlich schwerer haben.

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Wie weit jemand kommt, hängt von der Ausgangslage, dem Einsatz und den verfügbaren Möglichkeiten ab. Zahlen zu Absolventen und Ergebnissen stammen vom Unternehmen selbst oder aus veröffentlichten Erfahrungsberichten. Individuelle Entwicklungen lassen sich nicht einfach auf andere übertragen.

Ein möglicher erster Schritt

Copy & Close will Quereinsteigern den Zugang zum digitalen Vertrieb erleichtern, indem es Videolektionen mit Live-Training, Übungsgesprächen und persönlichem Feedback verbindet. Geeignete Teilnehmer sollen später die Möglichkeit bekommen, das Gelernte bei Partnerunternehmen einzusetzen.

Wer herausfinden möchte, ob diese Art von Arbeit zur eigenen Persönlichkeit und den beruflichen Zielen passt, kann sich zunächst das kostenlose Videotraining ansehen.

vEs gibt einen ersten Einblick in die Tätigkeit und den Aufbau des Programms. Der bisherige Beruf muss dafür nicht sofort aufgegeben werden. Wer regelmäßig übt, Gespräche auswertet und offen mit Rückmeldungen umgeht, kann mit der Zeit sicherer werden und erste Erfahrungen sammeln – und dann entscheiden, ob der Weg weitergeführt wird.

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